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Warum der Sommer die beste Zeit ist, einen Weihnachtsquilt zu nähen

Wenn ich im Juni oder Juli einen Weihnachtsquilt zeige, kommt fast immer dieselbe Reaktion: „Ist das nicht ein bisschen früh?“

Für mich lautet die Antwort ganz klar: Nein.

Gerade größere Quiltprojekte profitieren davon, früh begonnen zu werden. So bleibt genügend Zeit, Stoffe in Ruhe auszuwählen, Blöcke entspannt zu nähen und das Projekt ohne Termindruck fertigzustellen.

Ein Weihnachtsbaum, der viele Jahre Freude macht

Der Weihnachtsbaum-Quilt ist mehr als eine saisonale Dekoration.

Mit einer Größe von etwa 100 × 120 cm wird er zum Blickfang in der Adventszeit und kann Jahr für Jahr wieder aufgehängt werden.

Anders als ein echter Weihnachtsbaum verliert er keine Nadeln und muss nicht ersetzt werden. Stattdessen begleitet er dich viele Weihnachtsfeste lang.

Viele Gestaltungsmöglichkeiten

Die Anleitung ist bewusst flexibel aufgebaut.

Du kannst den Baum klassisch in verschiedenen Grüntönen gestalten oder moderne Stoffe mit Weihnachtsmotiven, Gold- oder Silberdrucken verwenden.

Auch die Verzierungen lassen sich individuell auswählen. Sterne, Mond, Geschenke, Kerzen u.v.m. machen jedes Projekt einzigartig.

Ein besonderes Extra sind die 24 Quadrate, die sich hervorragend als Adventskalender nutzen lassen. Deiner Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Auch für Patchwork-Einsteiger geeignet

Die Anleitung ist ausführlich erklärt und so aufgebaut, dass auch Patchwork-Begeisterte mit ersten Erfahrungen gut folgen können.

So wächst der Weihnachtsbaum Schritt für Schritt und entwickelt sich zu einem ganz persönlichen Projekt.

Jetzt beginnen – Weihnachten entspannt genießen

Wer bereits im Sommer startet, kann die einzelnen Blöcke ganz ohne Zeitdruck nähen.

Wenn der Advent beginnt, ist der Quilt bereits fertig und kann sofort seinen Platz im Zuhause finden.

Hier findest du die Anleitung: klick!

Vielleicht ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt, deinem Weihnachtsbaum beim Wachsen zuzusehen – ganz ohne Nadeln, aber mit viel Freude am Nähen.

Vulkaninsel aus der Wasserwelt – wenn Stoffe Geschichten erzählen

Foundation Paper Piecing eröffnet Möglichkeiten, die weit über klassische Quiltmuster hinausgehen.

Aus Stoffen entstehen nicht nur geometrische Formen, sondern ganze Bilder und kleine Szenen.

Die Vorlage „Vulkaninsel aus der Wasserwelt“ ist ein schönes Beispiel dafür.

Eine Insel am Horizont

Stell dir vor, du befindest dich auf einem Schiff.

Am Horizont erscheint eine kleine Insel. Durch das Fernglas erkennst du einen Vulkan. Die Küste wirkt unberührt. Vielleicht lebt dort niemand. Vielleicht aber auch doch.

Schon beim ersten Blick beginnt die Fantasie zu arbeiten.

Genau diese Vorstellung war Ausgangspunkt für dieses Motiv.

Teil der Wasserwelt

Die Vulkaninsel gehört zur Reihe der Wasserwelt.

Jedes Motiv dieser Serie erzählt einen kleinen Teil einer größeren Geschichte. Gemeinsam können die Blöcke zu einer zusammenhängenden Welt werden, in der jede Quilterin ihre eigenen Abenteuer entstehen lässt.

Ein vielseitiges Projekt

Der fertige Block besitzt eine sichtbare Größe von 30 x 30 cm.

Dadurch eignet er sich hervorragend als:

  • Einzelbild
  • Wandbehang
  • Kissenmotiv
  • Bestandteil eines größeren Quilts
  • Element einer kompletten Wasserwelt-Sammlung

Für viele FPP-Fans geeignet

Mit dem Schwierigkeitsgrad „mittel“ bietet die Vorlage genügend Details, um interessant zu bleiben, ohne zu den kompliziertesten Projekten der Wasserwelt zu gehören.

Damit eignet sie sich sowohl für erfahrene Foundation-Paper-Piecing-Fans als auch für ambitionierte Näherinnen, die ihre Fähigkeiten weiterentwickeln möchten.

Die Geschichte geht weiter

Die Vulkaninsel ist nur ein weiterer Ort in der Wasserwelt.

Und wie bei jedem guten Abenteuer bleibt am Ende eine Frage offen:

Was befindet sich wohl auf der anderen Seite des Vulkans?

Hier findest du die Vorlage: klick!

Vielleicht beginnt genau dort dein nächstes Quiltabenteuer.

Warum ich meine Nähmaschine als Quiltblock entworfen habe

Wer viel näht, entwickelt oft eine besondere Beziehung zu seiner Nähmaschine.

Sie begleitet uns bei den ersten Versuchen, bei großen Projekten, bei Erfolgen und manchmal auch bei kleinen Herausforderungen.

So ging es mir mit meiner Juki TL-2200QVP Mini.

Die Idee entstand bei „Die Onlinequilterin“

Im Jahr 2022 nahm ich am Projekt „Die Onlinequilterin“ der Deutschen Patchworkgilde teil.

Dort bestand die Möglichkeit, Quilts individuell zu gestalten und persönliche Elemente einzubringen.

Während viele Teilnehmerinnen klassische Motive wählten, war meine Entscheidung schnell getroffen:

Wenn ich meinen Quilt personalisieren möchte, dann mit dem Werkzeug, das mich bei nahezu jedem Quilt begleitet.

Vom Foto zur FPP-Vorlage

Aus einem Bild meiner Juki TL-2200QVP Mini entstand nach und nach eine Foundation-Paper-Piecing-Vorlage.

Das Ziel war nicht nur eine erkennbare Nähmaschine, sondern eine Vorlage mit möglichst vielen charakteristischen Details.

Das Ergebnis ist ein Block mit einer sichtbaren Größe von 65,5 x 42,5 cm und einem hohen Detailgrad.

Eine Herausforderung für erfahrene FPP-Fans

Die Vorlage besitzt den Schwierigkeitsgrad „schwer“.

Sie richtet sich an Quilterinnen, die Freude an anspruchsvollen Projekten haben und gerne viele kleine Details nähen.

Der fertige Block eignet sich hervorragend als Blickfang in einem Quilt oder als eigenständiges Wandbild für das Nähzimmer.

Deine eigene Nähmaschine als Vorlage

Die vielleicht spannendste Erkenntnis aus diesem Projekt war:

Nicht nur meine Maschine eignet sich als Quiltmotiv.

Jede Nähmaschine hat ihre eigene Geschichte und ihre eigenen Fans.

Deshalb biete ich inzwischen auch die Möglichkeit an, individuelle FPP-Vorlagen nach Fotos anderer Maschinen zu entwerfen.

Wer also seine eigene Nähmaschine in Stoff verewigen möchte, kann sich gerne bei mir melden.

Die Juki-Vorlage

Die Originalvorlage meiner Juki TL-2200QVP Mini findest du hier: Vorlage.

Vielleicht inspiriert sie dich dazu, auch die Geschichte deiner eigenen Nähmaschine in Stoff zu erzählen.

Manche textile Arbeiten entstehen allein im Atelier.
Andere wachsen aus einem Austausch.

„Lyrische Pausen in Schiefkrummhausen – Band 2“ ist ein gemeinsames Projekt von zwei Schwestern.

Die Idee war einfach:
Zu jedem genähten Quilt-Block sollte ein Gedicht entstehen.

Ich habe die Blöcke entworfen und genäht.
Meine Schwester Dorothea hat zu vielen Motiven Gedichte geschrieben.

So entstand ein Bildband mit insgesamt 40 Quilt-Blöcken und 40 Gedichten.

Die Texte erklären die Bilder nicht.
Sie reagieren auf sie.

Manchmal entsteht dadurch eine zweite Ebene.
Manchmal eine neue Stimmung.

Das Buch lädt dazu ein, sich Zeit zu nehmen – zu schauen, zu lesen und vielleicht auch eigene Gedanken zu entwickeln.

Viele Leserinnen nutzen die „Lyrischen Pausen“ als Inspirationsquelle oder als ruhigen Moment zwischen zwei eigenen Nähprojekten.

Wer neugierig geworden ist, findet das Buch hier:

Lyrische Pausen in Schiefkrummhausen, Band 2

Vielleicht wird daraus auch für dich eine kleine kreative Pause.

Eine Hochzeit in Schiefkrummhausen – Warum textile Figuren Geschichten erzählen

Nicht jede textile Arbeit muss abstrakt sein.
Manchmal dürfen Stoffe Figuren werden. Charaktere. Erzähler.

Das „Brautpaar aus Schiefkrummhausen“ entstand aus der Idee, ein Hochzeitsmotiv zu entwickeln, das nicht geschniegelt wirkt – sondern lebendig.

Schiefkrummhausen ist kein realer Ort.
Und doch kennen wir ihn alle.

Es ist der Ort, an dem nicht alles perfekt läuft.
An dem Menschen Eigenheiten haben.
An dem Liebe nicht glatt, sondern echt ist.

Genau diese Echtheit wollte ich in einem einzelnen Foundation-Paper-Piecing-Block festhalten.

Der Block eignet sich besonders für:

  • individuelle Hochzeitsgeschenke
  • Quilt-Projekte mit erzählerischem Element
  • textile Wandbilder
  • persönliche Kissen

Durch die FPP-Technik entstehen klare Linien – auch bei komplexeren Motiven.
Gleichzeitig bleibt Raum für individuelle Stoffwahl und Interpretation.

Mit den folgenden Fragen, kannst du besser ein Unikat erstellen:

  • Welche Haarfarbe haben die Braut und der Bräutigam?
  • Welche Anzugfarbe wird der Bräutigam tragen? Oder vielleicht heiratet sogar die Braut in bunt?
  • Weiß ich vielleicht schon, wie der Brautstrauß aussehen wird?
  • Vielleicht heiraten sie am Meer, dann kann man das Gras mit dunkelblau fürs Wasser ersetzen.
  • Habe ich noch ein Stück Seide oder Satin, das ich als Kleid verwenden möchte?

Wer textile Arbeiten als mehr versteht als reine Technik, entdeckt hier ein kleines erzählerisches Projekt.

Wenn du Lust hast, dein eigenes Brautpaar aus Schiefkrummhausen zu nähen, findest du die Vorlage hier:

Brautpaar aus Schiefkrummhausen

Manchmal braucht es nur einen einzelnen Block, um eine Geschichte zu erzählen.