Ein Jahr im Kreis – die Idee hinter der TemperaturUhr
Temperaturquilts sind für viele Quilterinnen ein spannendes Langzeitprojekt.
Jeder Tag eines Jahres wird dokumentiert – meist durch Farben, die Temperaturen darstellen.
Trotz dieser spannenden Idee haben mich klassische Temperaturquilts lange nicht überzeugt.
Die meisten Designs orientieren sich an Kalenderstrukturen: Monate werden in Spalten oder Reihen angeordnet.
Das erschien mir zu statisch.
Die TemperaturUhr entstand aus dem Wunsch, dieses Konzept neu zu denken.
Anstatt linearer Strukturen wurde das Jahr kreisförmig aufgebaut. Die Monate verteilen sich wie Tortenstücke. Die Tage innerhalb dieser Segmente sind bewusst leicht unregelmäßig gestaltet.
Dadurch entsteht ein lebendiger Eindruck – und gleichzeitig werden kleine Ungenauigkeiten beim Nähen weniger sichtbar.
Ein weiteres Gestaltungselement ist die doppelte Farbcodierung: Die Hauptfläche zeigt die Höchsttemperatur. Ein zusätzlicher Einschub kann die Tiefsttemperatur darstellen.
So entsteht aus einem Datensatz eine differenzierte visuelle Darstellung.
Mit einer Größe von 115 × 115 cm ist die TemperaturUhr ein anspruchsvolles Projekt, das sich über einen längeren Zeitraum entwickelt. Oder man ruft sich rückwirkend auf ein bestimmtes Jahr die Daten im Netz ab (Seitenvorschläge sind in der Vorlage enthalten).
Am Ende entsteht ein Quilt, der nicht nur ein dekoratives Objekt ist, sondern ein persönliches Zeitdokument.
Wer neugierig geworden ist, findet die Vorlage hier: https://www.dalinsali.com/produkt/temperaturuhr/








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